Verhandlungen „weiße Linie“ abgeschlossen

Was bedeutet der jüngst abgeschlossene Kontrakt der "weißen Linie" für die Milcherzeuger?

Einige sprechen von einem leichten Plus von 2 Cent bei Milch. Butter bleibt bis Anfang 2020 unverändert. Andere Produkte wie Speisequark, Sahne und Kondensmilch blieben auf dem gleichen Niveau.

Für die Milcherzeuger bedeutet das, dass die Molkereien für den November und für den Dezember die Milchauszahlungspreise nur unerheblich anheben werden.

Auch die von der Nord- MeG erfolgte Marktbewertungen nach Spotmilchnotierungen sind seit Wochen uneinheitlich. Wie auch am Kieler- Rohstoffwert, zuletzt im Oktober 34,2 Cent/ kg, zu erkennen, sind die Verwertungen zu Butter bzw. Industriesahne und Magermilchpulver zur Zeit am sinnvollsten.

Eine Anhebung der Milchpreise auf ein halbwegs kostendeckendes Niveau ist in absehbarer Zeit nicht zu erwarten.

Viele Milcherzeuger sind am überlegen, ob sie ihre Milchproduktion nicht einstellen. Erst bei deutlich reduzierten Produktionsmengen sind höhere Milchpreise zu erwarten.