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LEH und sein Weg in noch billigere Lebensmittel


Aufgrund der anhaltenden Inflation müssen Verbraucher besonders bei Lebensmitteln sparen. Aldi, Netto und Norma wollen sich nun mit neuen Billig-Produkte in eine gute Position bringen. Einige Einzelhändler wollen ihren Kunden günstigere Produkte anbieten, um den steigenden Preisen etwas entgegenzuwirken und sich im Handel zu positionieren. Sie ändern dafür die Rezepturen ihrer Artikel oder sparen mit günstigeren Verpackungen. Aldi Süd testet mit seiner neuen Dachmarke „Einfach gut“ Produkte, die unter dem klassischen Preisniveau liegen. Laut der „Lebensmittel Zeitung“ bietet der Discounter Toastbrot für 89 Cent statt 1,19 Euro an, Marmorkuchen gibt es bereits für 1,39 Euro. Die „Einfach gut“-Produkte kann Aldi so günstig anbieten, weil der Händler an Verpackungen und Sortierungen spart. Außerdem verzichtet Aldi in den Billig-Produkten auf Emulgatoren oder Konservierungsstoffe. Neben Aldi bieten auch Norma und Netto Billig-Produkte an Während auch Norma eine Billig-Dachmarke namens „mysmile“ anbietet, setzt Netto auf Aktionspreise. Im Markt bekommen Verbraucher „Fish Sticks“ von Greenland Seafood für 5,97 pro Kilo statt den handelsüblichen 7 Euro. Beim Inhalt macht Netto dafür aber Abstriche: Die Sticks bestehen nicht aus Filet, sondern aus „Fischmus“. Auch der Hersteller Westfleisch bedient die Nachfrage nach Billig-Produkten, bei Netto bekommt man daher Gustoland Salamiwurst-Abschnitte zum Kilopreis für 3,99 Euro. „Der Preis spielt immer eine Rolle, tendenziell ist der Fokus darauf in den vergangenen Monaten größer geworden“, erklärt Westfleisch. Die Märkte und Hersteller begrüßen die Chancen der neuen Marken mit Sicht auf Nachhaltigkeit und verbesserter Wertschöpfungsketten. Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) beklagt jedoch auch den Druck, der auf den Verbraucher liegt: „Die Inflation und die damit gesunkene Kaufkraft sorgen dafür, dass Verbraucher noch stärker auf die Preise achten müssen.“
(Quelle Lebensmittelzeitung/Internet div.)


Ziele der nächsten Kontraktgespräche


Zurzeit werden in fast allen Medien, in großen Berichten, die Inflations Treiber aufgelistet. Hier in vorderster Front die Molkereiprodukte. Wenn man Glück hat, wird auch auf die Mitnahme Effekte der Milchindustrie und des Handels in einem Nebensatz hingewiesen. Aber meist werden die Landwirte als große Gewinner dargestellt, kommen aber in diesen Berichten dann nicht zu Wort oder werden in Ihren Aussagen auf das zweite Halbjahr reduziert, was wie wir alle wissen, schon lange vorbei ist.
Wer dahinter eine Strategie vermutet, liegt sicher nicht ganz falsch, da zur Zeit von den Handelspartnern des B2B Marktes überall eine Verbesserung der Haltungsformen in den Produkten angestrebt wird. Leider ist der Verkaufspreis für den Endkunden dann aber bitte gleich, da die Milchprodukte ja die Inflationstreiber sind. Also bitte liebe Produktionskette mehr Qualität (mehr Aufwand/ mehr Kosten) zum gleichen Preis liefern noch besser wäre noch preisgünstiger.
Leider gehen hier die Privat Label der Handelskonzerne mit gutem Beispiel voran. Aus einer konventionellen Frischmilch wird eine konventionelle Weidemilch Preisgleich im Endkundenpreis.
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15.05.23
Das Team der Norddeutsche Milcherzeugergemeinschaft w.V.